2013 erstellte LAVOIX zum zweiten Mal in Folge das IP-Barometer, eine große jährliche Studie über die Praktiken im Bereich gewerbliche Schutzrechte (intellectual property/IP).

 

Für diese zweite Ausgabe beantworteten 116 IP-Profis über 60 Fragen, insbesondere zu den verschiedenen Aspekten ihrer beruflichen Aktivitäten und den Herausforderungen, mit denen sie in ihren Unternehmen konfrontiert werden.

 

2012 hatte das IP-Barometer gezeigt, dass die IP-Verantwortlichen vor einer doppelten Herausforderung stehen (Anerkennung und operative Schwierigkeiten). In diesem Jahr, für die zweite Auflage, kann diese Feststellung durch die Ergebnisse dieser Umfrage zum allgemeinen Stimmungsbild nur bestätigt und sogar verstärkt werden.

 

Tatsächlich ist die Frage der Anerkennung und das Verständnis für die Bedeutung geistiger Eigentumsrechte laut den in dieser Studie analysierten Daten noch immer schwierig. Die Sensibilisierung der Entscheidungsträger und der operativen Mitarbeiter für geistige Eigentumsrechte ist den Teilnehmern an der IP-Barometer-Studie 2013 offensichtlich wichtig und die vergebenen Durchschnittsnoten sind nur wenig besser als 2012.

 

Durchschnittliche Bewertung (max. 4)

Barometer 2013

Barometer 2012

Sensibilisierung der Entscheider für die Herausforderungen im Bereich IP

3,4

3,3

Sensibilisierung der operativen Mitarbeiter für die Herausforderungen im Bereich IP

3,2

3,1

 

Die operativen Herausforderungen sind den Teilnehmern selbstverständlich besonders wichtig, denn die Verwaltung der Unternehmensrisiken im IP-Bereich ist 2013 im Vergleich zu 2012 erheblich gestiegen. Die operativen Herausforderungen sind daher ebenfalls klar größer geworden:

 

  • Barometer 2013 :

Verwaltung der Unternehmensrisiken im IP-Bereich einschließlich finanzieller Risiken (freie Nutzung...): 3,3/4

 

  • Barometer 2012 :

Verwaltung der Unternehmensrisiken im IP-Bereich einschließlich finanzieller Risiken (freie Nutzung...): 3,1/4

 

Darüber hinaus taucht 2013 eine neue Schwierigkeit auf: die Optimierung der für IP bereitgestellte Ressourcen und deren Anpassung an die Unternehmensstrategie.

 

Diese neue Herausforderung ergibt sich aus der Notwendigkeit für die IP-Verantwortlichen, ihr Budget, ihre Mitarbeiterzahlen und/oder das IP-Portfolio an die Unternehmensstrategie anzupassen und dabei parallel die Verwaltung des IP-Budgets zu optimieren.

 

Kostenkontrolle ist für die IP-Verantwortlichen zwar wichtig, aber das IP-Budget wurde trotz der Krise bis jetzt nicht geopfert. So haben nur 19,1 % der Unternehmen ihr Budget reduziert, aber 37 % erklären, es erhöht zu haben. „Dies ist ein erstes Indiz dafür, dass IP in der Strategie der Unternehmen in Frankreich eine immer wichtigere Rolle spielt“ meint Philippe BLOT, Präsident von LAVOIX.

 

Das wird auch durch das Wahrnehmungsniveau der Unternehmen in Bezug auf den strategischen Aspekt der IP bestätigt. Es ist zwar immer noch gering (weniger als 7 von 10 Punkten), ist dieses Jahr aber gestiegen. Daher vermerken die IP-Verantwortlichen dieses Niveau im Durchschnitt bei 6,5 von 10 Punkten und somit um 0,7 Punkte höher als 2012.

 

In der Folge scheinen die Rolle des IP-Verantwortlichen und die Wahrnehmung dieser Rolle in den Unternehmen langsam eine strategische Dimension zu gewinnen, an die die Unternehmen immer mehr Erwartungen haben.

 

Was ist das IP-Barometer?

 

Gewerbliche Schutzrechte (intellectual property/IP) haben sich zu einem echten strategischen Aktivposten für Unternehmen entwickelt. Daher verändern sich die Funktion und die Herausforderungen, denen sich der IP-Verantwortliche stellen muss, ständig; vor allem im Hinblick auf die Verwaltung der IP-Aktivitäten, der Zusammenarbeit mit den anderen Geschäftsbereichen des Unternehmens und auch der hierarchischen Einordnung.

 

Deshalb hat LAVOIX 2012 die Erstellung des IP-Barometers beschlossen, um die IP-Verantwortlichen bei der Optimierung ihrer Tätigkeit zu unterstützen. Ziel ist es:

  • Den IP-Verantwortlichen Informationen und Werkzeuge an die Hand zu geben, durch die sie die IP-Verwaltung verbessern können,
  • Bei den Akteuren im Unternehmen Wertschätzung für IP zu schaffen und die Beziehungen zu den internen (vor allem den Generaldirektionen) und externen Stakeholdern zu optimieren.

 

Methodik des IP-Barometers:

 

Der Fragebogen des IP-Barometers wurde zwischen dem 11. Februar und dem 24. März 2013 unter dem Link www.barometredelapi.com online gestellt und per E-Mail an über 800 IP-Verantwortliche in Frankreich und an die 4000 Mitglieder der Association Française des Juristes d'Entreprise (frz. Vereinigung der Unternehmensjuristen) versandt.

 

Der Fragebogen wurde online automatisch mit der CAWI-Methode (Computer Assisted Web Interviewing) administriert. Die Umfrageteilnehmer sind alle IP-Verantwortliche aus Unternehmen oder Behörden. Die Antworten sind streng anonym.

 

LAVOIX ist die erste Kanzlei, die sich in Frankreich ausschließlich mit gewerblichen Schutzrechten (intellectual property/IP) beschäftigt. Mit knapp 200 IP-Fachleuten, darunter 80 Rechtsanwälten, IP-Beratern, Ingenieuren und Juristen unterstützt LAVOIX seine Mandanten in jeder Hinsicht beim gewerblichen Rechtsschutz (Patente, Marken, Designs, Geschmacksmuster, Urheber- und Domain-Namensrechte) in allen Geschäfts- und Technologiebereichen.

 

Association Française des Juristes d’Entreprise : In der AFJE sind knapp 4000 Unternehmensjuristen aus 1300 Firmen organisiert. Die AFJE ist die erste professionelle Organisation der Unternehmensjuristen in Frankreich, ein strukturiertes und aktives Netzwerk für Ausbildung, Karrieremanagement und Standesvertretung gegenüber staatlichen Stellen.

 

Ansprechpartner:

Lionel DESCHAUX, Leiter Marketing, Kommunikation und Business Development

deschaux@lavoix.eu

Tel.: + 33 1 53 20 14 20

 

 

 

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