Am 10. Januar 1898 gründeten Antoine LAVOIX und Louis MOSES, Ingenieure der Pariser Ecole Centrale, das „Office International de Brevets d’Invention LAVOIX et MOSES“ mit Sitz in der Rue de Châteaudun Nr. 7 in Paris.

In dieser Epoche des Industriezeitalters wurden Erfindungen von ungeahnter Tragweite gemacht. Um alle technischen Erfindungen zu schützen, die ihnen vorgelegt wurden, setzten die beiden Ingenieure auf ihre methodische Herangehensweise und ihre Kompetenzen. Ihr Kundenstamm entwickelt sich rasant. Zu ihren Ratsuchenden gehörten so große Namen der französischen Industrie wie Prof. Edouard Branly, die Brüder Serpollet, die Brüder Peugeot

Am 1. Februar 1909 begann Alfred GEHET, Ingenieur der renommierten Universität Arts & Métiers, seine Arbeit in der Patentabteilung. Die Büros wurden zur Place d’Estienne d’Orves Nr. 2 (vormals 2, Rue Blanche) neben der Eglise de la Trinité verlegt, wo sie sich noch heute befinden.

1921 wurde Alfred GEHET Partner, und Edouard GIRARDOT, Ingenieur der Pariser Ecole Centrale, trat als Mitarbeiter in die Patentabteilung ein. Zu dieser Zeit setzte sich das Prinzip der Kooptierung durch, das Grundlage der Entwicklung der Kanzlei bleiben sollte: Niemand konnte Partner werden, ohne zuvor den Nachweis für seine Befähigung als „Patentanwalt“ erbracht zu haben.

Aufgrund seiner Verdienste als Pionier des geistigen Eigentums wurde Antoine LAVOIX 1936 Offizier der Ehrenlegion; sein Sohn Jean und sein Neffe René JOURDAIN, Ingenieure der Pariser Ecole Centrale und Kommilitonen, wurden als Mitarbeiter eingestellt.

Während der kritischsten Zeit des Krieges wurden alle Mitarbeiter der Kanzlei eingezogen, außer Antoine LAVOIX und Alfred GEHET, die bereits zu alt waren. Sie trugen allein die gesamte Verantwortung und setzten die Arbeit der Kanzlei während des ganzen Zweiten Weltkriegs fort.

1940 wurde in Lyon in der sogenannten „freien“ Zone eine Niederlassung gegründet, um den Kontakt mit den Geschäftspartnern und Mandanten in den alliierten Ländern aufrechtzuerhalten.

1942 ging Antoine LAVOIX in Rente. Danach wurde die Kanzlei in „Cabinet LAVOIX“ umbenannt. 5 Jahre später verstarb Antoine LAVOIX zurückgezogen in seiner Heimat Périgord im Alter von 77 Jahren.

Nach dem Krieg startete die Kanzlei neu durch und begleitete dynamisch den raschen industriellen Aufschwung. 1948 – in diesem Jahr beging die Kanzlei ihren 50. Jahrestag – hatte das Büro mehr als 30 Mitarbeiter.

Mit der Entwicklung der Industrie auf den Gebieten der Chemie, der Life Sciences, der Pharmazie und der Elektronik stieg die Anzahl der Angestellten unablässig an.

1973, im Jahr ihres 75. Jubiläums, hatte die Kanzlei LAVOIX mehr als 70 Beschäftigte. Zu ihren Mitarbeitern gehörten im Wesentlichen Ingenieure und Juristen. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass der Begriff „Ingenieur“, so wie er traditionell in Frankreich verstanden wird, eine breite Qualifikation abdeckt, da Ingenieure neben ihrer technischen Fachausbildung auch gründliche Kenntnisse auf dem Gebiet des geistigen Eigentumsrechts nachweisen müssen, um später als Patentanwalt (Conseil en Propriété Industrielle, CPI) arbeiten zu können.

In den 80er und 90er Jahren setzte das Cabinet LAVOIX seine Entwicklung fort und passte sich dem Wandel des Berufsstands und der Gesetze an (Gründung des EPA, der WIPO, Einführung der Gemeinschaftsmarke, Zunahme der Konkurrenz …).

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts zählte die Kanzlei mehr als 150 Mitarbeiter, Patentingenieure, Ingenieure und Juristen, von denen einige, die auch heute noch für die Kanzlei tätig sind, beim Europäischen Patentamt (EPA) und/oder beim Amt der Europäischen Union für die Eintragung von Marken und Geschmacksmustern (HABM) zugelassen sind.

2007 nahm die Kanzlei den Namen „LAVOIX“ an und übernahm die auf dem Gebiet der Elektronik spezialisierte Kanzlei JP Colas.

Im Oktober 2008 fusionierte LAVOIX mit der Rechtsanwaltskanzlei Binn & Associés, die auf geistiges Eigentum und Vertragsrecht spezialisiert war und den Namen LAVOIX Avocats annahm. Dank dieser Fusion konnte sich LAVOIX als eine der ältesten und größten französischen Kanzleien zum größten französischen berufsübergreifenden Netzwerk auf dem Gebiet des geistigen Eigentums entwickeln.

Im selben Jahr wurde LAVOIX von der internationalen Fachzeitschrift Managing IP der Preis für die beste französische Kanzlei auf dem Gebiet des gewerblichen Eigentums 2008 verliehen.

Im Januar 2009 eröffnete LAVOIX ein Büro in München und setzte mit der Einrichtung von Büros in Toulouse (2009) und Rennes (2011) seine regionale Expansion in Frankreich fort.

Gleichzeitig wurden alle LAVOIX-Büros und deren Arbeit auf dem Gebiet des geistigen Eigentums nach ISO 9001:2008 zertifiziert. Durch die vor diesem Hintergrund eingeführten Verfahren wird garantiert, dass die Anforderungen der Mandanten von allen LAVOIX-Tems auf dieselbe Weise berücksichtigt, aktualisiert und eingehalten werden.

Im April 2011 wurde LAVOIX zum zweiten Mal innerhalb von vier Jahren von Managing IP, London, mit dem Preis für die beste französische Kanzlei auf dem Gebiet des gewerblichen Eigentums ausgezeichnet. Eine schöne Anerkennung für die LAVOIX-Teams, die deren tägliche Arbeit im Dienst ihrer Mandanten würdigt, aber auch die Fähigkeit der Kanzlei, sich den neuen Anforderungen der Wirtschaft anzupassen.

 

Im Mai 2012  brachte LAVOIX die erste Ausgabe des IP-Barometers heraus – eines Maßstabs für die Entwicklung der Praktiken im Bereich gewerblicher Rechtsschutz (Intellectual Property, IP) bei Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen in Frankreich.

 

Im April 2013 demonstrierte LAVOIX einmal mehr sein Fachwissen und Know-how und erhielt von Managing IP in London zum dritten Mal die Auszeichnung als französische Beraterkanzlei des Jahres für gewerblichen Rechtsschutz.

 

Im September 2013 eröffnete LAVOIX ein neues Büro in Lille, um den steigenden Anforderungen der Kunden vor Ort gerecht zu werden. Nach Lyon, Toulouse und Rennes stärkte LAVOIX damit seine regionale Präsenz, insbesondere für alle Unternehmen, die sich in Nordfrankreich und den Benelux-Ländern entwickeln möchten.

 

Im März 2014 wurde LAVOIX erneut von der Fachzeitschrift Managing IP für die Arbeit am Europäischen Patentamt als Kanzlei des Jahres 2014 ausgezeichnet. 

 

Im Oktober 2013 eröffnete LAVOIX ein neues Büro in Grenoble.

 

Im März 2015 wurde LAVOIX wieder als beste französische IP Kanzlei 2015 ausgezeichnet. Dieser Preis, der 4. seit 2008, honoriert die beste IP-Kanzlei betreffend Mandantenbeziehungen, Innovation und Führung.

 

Im September 2016 eröffnete LAVOIX ein neues Büro in Nantes.

 

Im Oktober 2016 eröffnete LAVOIX ein neues Büro in Nice.

 

Darüber hinaus belegt LAVOIX laut Ranking von Managing IP auf dem Gebiet der Einreichung von internationalen Patentanmeldungen unter den französischen Kanzleien den ersten Platz zum fünften Mal in Folge, und unter den europäischen Kanzleien den zweiten Platz zum zweiten Mal in Folge.

LAVOIX Japanese Desk - LAVOIX ジャパンデスク

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